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Das Projekt: open theory
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Maintainer: Stefan Meretz, Version 1, 05.05.2000  Druckversion
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Status: Aktiv

[Alle Kommentare ausblenden] (1) Offene Theorie - open theory, kurz ot, ist der Versuch, das Modell freier Softwareentwicklung auf die Entwicklung von Theorie zu übertragen. Uns interessiert in diesem Zusammenhang die Art und Weise der Entwicklung von freier Software (mehr zum Vorbild). Wir wollen ihre Methode für die Entwicklung von Theorien für ein freies Leben nutzen. Dabei geht es uns um:

[Alle Kommentare ausblenden] (2) Wie diese Ziele und andere mehr zu erreichen sind, liegt nicht auf der Hand. Es reicht eben nicht aus, zu sagen, daß der Kapitalismus weg soll. Da muß Mensch schon mal ein bißchen nachdenken. Das ist dann Theorie. Und diese Theorie wollen wir hier entwickeln. Nicht mehr und nicht weniger, nicht alleine, sondern zusammen.

[Alle Kommentare ausblenden] (3) Theorien der Freiheit können nur im freien Diskurs entwickelt werden. Genau dafür bieten ot-Projekte einen Rahmen. Die Struktur der Projekte bremst die Herausbildung von Eliten. Was zählt, ist die Qualität der Inhalte: Was gut ist, zieht Menschen an, die mitdiskutieren; was schlecht ist, versandet.

[Alle Kommentare ausblenden] (4) Weg und Ziel müssen zusammenpassen. Theorie kann daher nicht im Hinterzimmer ausgeheckt werden mit der man dann die Welt beglückt, sondern sie muß sich selbstorganisiert und offen entfalten. Ausgangspunkt ist das Individuum, bist Du, bin ich. Was ich für sinnvoll halte, schreibe ich auf. Finden das andere auch, steigen sie ein, denken mit. Was funktioniert, das funktioniert, was Sinn macht, macht Sinn. Selbstorganisiert. Quatsch und Unsinn fällt auf und dann raus. Grundlage ist Vertrauen und Qualität.

[Alle Kommentare ausblenden] (5) Open theory ist ein Versuch. Freie Software wird durch viele Entwickler/innen besser. Mehr Augen sehen mehr, vor allem mehr Fehler. Das sollte bei Brainware, bei Theorien, bei Gedankenformen auch klappen. Es ist zumindest einen ausdauernden Versuch wert.

Das Entwicklungsmodell freier Software

[Alle Kommentare ausblenden] (6) Das Prinzip freier Softwareentwicklung ist: Wer Lust hat, der macht, und was funktioniert, das funktioniert. Wer ein Programm sucht, aber keins finden kann oder die kommerziellen Programme Mist findet, weil er/sie sie nicht erweitern kann - der schreibt halt selbst eins. Und wenn sich dann noch Mitstreiter/innen finden, dann erscheint vielleicht bald ein neuer Stern am Software-Himmel! Gute Projekte, gute Software, finden ihre Entwickler/innen von selbst: was funktioniert, das funktioniert - und macht Spaß!

In einem freien Softwareprojekt gibt es Maintainer und Projektmitglieder. Maintainer können mehrere sein, Projektmitglieder hoffentlich auch. Alles ist freiwillig, Maßstab ist die eigene Entfaltung, der Spaß, das Vorankommen, das Lernen.

Mehr zum Vorbild...

Die Regeln

[Alle Kommentare ausblenden] (7) Jede/r, der/die will gründet ein offenes Theorieprojekt - er/sie wird damit zum Maintainer des Projekt. Das Projekt beginnt mit einem Text, der aus nicht zu großen Absätzen bestehen sollte. Wer in einem Projekt mitdiskutieren will, trägt sich für das gewünschte Projekt ein. Er/sie wird dadurch zu einem Projektmitglied.

Mehr zu den Regeln...




Quelle: http://www.opentheory.org/open_theory/text.phtml
(Last Software Update: 06.01.2002, 21:20)