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Neuronale Netze und Subjektivität

Maintainer: Stefan Meretz, Version 1, 13.02.2004
Projekt-Typ: halboffen
Status: Archiv

Aus der Buch-Ankündigung (1995)

(1) Neuronale Netze sind en vogue - als neue Theorie von der Künstlichen Intelligenz hat sie die »klassische KI« beerbt. Die Neuro-Theorien haben die Definitionsmacht bei der Schaffung von Leitbegriffen übernommen. Dabei geht es um zwei zentrale Konzepte, um »Bedeutungen« und »Lernen«.

(2) Dieses Buch beleuchtet und untersucht diese Themenfelder. Hierbei wird erstmals mit dem theoretischen Ansatz der Kritischen Psychologie gearbeitet. Die wesentlichen »Etappen« des Buches sind:

(3) Im Buch wird ein besonderer Ansatz der Untersuchung vertreten: Die Ansprüche der Vertreter der »Neuronalen Netze« werden ernst, gewissermaßen wörtlich genommen, den Selbstzuschreibungen innerhalb der Denklogik der »Neuro-Netz-Theorien« wird auf den Grund gegangen. Dieser »innere« Blick unterscheidet sich von einem eher »äußeren« Blick, der nach der Verantwortung beim Einsatz Neuronaler Netze, der Ethik usw. fragt. Im Buch wird dagegen gefragt:

(4) Anita Lenz und Stefan Meretz kommen aus der Informatik und arbeiten beide in großen Informationstechnik-Abteilungen. Ihr analytischer Blick ist daher stark geprägt von der »informatischen Denke«. Sie nutzen aber zusätzlich Kriterien der Kritischen Psychologie, vor allem ihr historisches Herangehen. Man versteht eine Sache, wenn man versteht, wie sie geworden ist.

Inhalt

(5)

Vorwort der Autorin und des Autors
Vorwort von Klaus Holzkamp

1. »Neuronale Netze« und Psychologie

1.1. »Neuronale Netze« - die Macht der Annäherung

1.2. Kritische Psychologie - die Macht der Begriffe

2. Funktionsweise »Neuronaler Netze«

2.1. Mengentheorie als Ansatz

2.2. Mit der Mengentheorie »Neuronale Netze« verstehen

2.3. Ermittlung der Parameter »Neuronaler Netze« am Beispiel

3. Vom Ursprung der Bedeutungen

3.1. Herausbildung der Bedeutungen in der Evolution

3.2. Bedeutungen in der Menschheitsentwicklung

3.3. Bedeutungen in der Informatik

3.4. Bedeutungen und »Neuronale Netze«

4. Die Entwicklung des Lernens

4.1. Herausbildung des Lernens in der Evolution

4.2. Das Besondere des menschlichen Lernens

4.3. Lerntheorien der traditionellen Psychologie

      4.3.1. Der Behaviorismus

      4.3.2. Der Kognitivismus

4.4. Lernkonzepte in Theorien »Neuronaler Netze«

5. Reichweite und Grenzen der Theorie »Neuronaler Netze«

5.1. Netzoptimierung und subjektives zielgerichtetes Handeln

5.2. »Künstliche Intelligenz« und »Neuronale Netze« im Vergleich

Schlußbemerkungen

Literatur


[Navigation]

(6)

Vor: Vorworte


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